Hoffentlich keine Trilogie. Die Hobbit Verfilmung fand ich unglaublich langatmig. Aber kein Wunder. Wer das Buch mal in den Händen hatte, kann sich schon Fragen wie man aus dem Stoff drei Filme mit Überlänge produzieren konnte…
Ohne den Büchern und den bereits existierenden Filmen untreu zu sein […]
die offizielle Zusammenfassung des geplanten Films folgendermaßen: „Vierzehn Jahre nach dem Tod von Frodo machen sich Sam, Merry und Pippin auf,Was denn jetzt? Sowohl im Buch als auch im Film stirbt Frodo nicht, sondern geht nach Valinor. Und auch wenn Tolkien selber sagt, dass das nur eine zeitweise Belohnung, eine Heilung darstellt und die Sterblichen, die nach Valinor durften, irgendwann auf eigenen Wunsch die Welt verlassen, gibt es kein Todesdatum für ihn.
Im Buch (nicht im Film) geht Sam übrigens mit nach Valinor. Selbst wenn man also davon ausginge, Frodo hätte die Welt verlassen und vierzehn Jahre später zögen die anderen Hobbits in Unkenntnis dieses Ereignisses los, würde Sams Beteiligung an dieser Wanderung dennoch den Geschehnissen im Buch “untreu” werden bzw. widersprechen.Sowohl im Buch als auch im Film stirbt Frodo nicht
Das scheint im deutschen Artikel einfach nur ein Übersetzungsfehler zu sein. Im Englischsprachigen Variety Artikel steht dagegen “Fourteen years after the passing of Frodo” was sowohl passend die tatsächlich Überfahrt beschreibt, aber doppeldeutig genug ist, als das die Fehlübersetzung absolut verständlich ist, wenn man kein Tolkien-Fan ist.
Okay, fair enough. Den Konflikt mit Sams Überfahrt nach Valinor im Buch löst es trotzdem nicht.
Ich will auch nicht darauf hinaus, dass man aich sklavisch an die Buchvorlage halten müsse (die HdR-Trilogir ist gut, weil sie es nicht tut und die Hobbit-Trilogie ist schlecht während sie es nicht tut), mich regt nur der Köder auf.Was soll das Problem mit Sams Überfahrt sein?
Frodos Überfahrt fand noch im letzten Jahr des dritten Zeitalters statt. Sams Überfahrt erst 61 Jahre später. Damit wäre eine Geschichte mit im im Jahr 14 des vierte Zeitalters möglich.
Basierend auf dem Artikel würde ich davon ausgehen, dass es sich dabei auch in erster Linie lediglich um die Rahmenhandlung handelt, in der die eigentliche Geschichte lediglich eingebettet ist. Und bei dieser eigentlichen Geschichte handelt es sich um die Reise der 4 Hobbits bis sie in Bree ankommen, da dieser Teil in Die Gefärten sehr knapp ist.
In einer ähnlichen Weise ist die Rahmenhandlung Inder Hobbit-Filmtriologie, das Bilbo Frodo seine Reise schildert.
Sam wäre gar nicht mehr in Mittelerde, um auf diese Wanderung zu gehen.
Doch, zu diesem Zeitpunkt befindet sich Sam noch in Mittelerde. Sam machst seine Überfahrt erst knapp 60 Jahre nach Frodo.
Oh, stimmt. Das hatte ich wohl falsch abgespeichert, danke für die Korrektur.
Nichsdestoweniger bleibe ich nach der Hobbit-Trilogie und Rings of Power maximal skeptisch.
Bitte nicht… kann man nicht einfach mal Ruhe haben vor dem Melkfetisch der Konzerne?
Peter Jackson:

Ich bin etwas skeptisch - die Bombadil-Szenen sind auch im Buch jetzt nicht die besten und ehrlich gesagt fällt er als übermächtiges Wesen irgendwie auch etwas aus der Logik der restlichen Geschichte. Und leider waren dann alle Tolkien-Sachen seit der Herr der Ringe-Verfilmung selbst eher mau.
Ja, ich verstehe auch die Fetischisierung dieses absoluten Seitencharackters nicht. Das einzige was aus der ganzen Nebenstory rauskam war der Dolch den Pippin in dem Grab findet und der im Buch am Ende das war, was den Hexenkönig besiegt (verwundbar gemacht) hat und keine Spitzfindigkeit in seiner Formulierung (“kein Mann kann mich besiegen”, wo Mann eher als Mensch gemeint war)
Ach, ich bin mal freudig optimistisch, Stephen Colbert ist bekannterweise großer LOTR Fan.
Plus, The War of the Rohirrim hat genau meine Erwartungshaltung erfüllt und ich hatte meinen Spaß daran.






