Hintergrund | heise: „Höhepunkt des Wahnsinns“: Analyse zerpflückt Pläne für Rechenzentren im All

Immer mehr Konzerne arbeiten an KI-Rechenzentren im All. Ein Gartner-Analyst listet auf, warum das unrealistisch ist und welche Folgen das Rennen haben könnte.

Der Ansturm auf die Entwicklung von Rechenzentren in der Erdumlaufbahn hat einen „Höhepunkt des Wahnsinns“ erreicht und bringt die Gefahr mit sich, dass die teilhabenden Akteure den dringend nötigen Ausbau der Infrastruktur auf der Erde vernachlässigen. Das ist das Fazit einer Analyse von Gartner zu Plänen für „orbitale Rechenzentren“, mit denen sich zuletzt nicht nur Elon Musk hervorgetan hat. Solche Strukturen „sind wirtschaftlich nicht rentabel, können mit terrestrischen Rechenzentren nicht mithalten und bleiben hinter flüssigkeitsgekühlten sowie mit Atomenergie betriebenen Anlagen, die ans Netz angeschlossen sind, zurück“, heißt es darin in eindeutigen Worten. Wer daran arbeite, vergeude nicht nur Geld, sondern Zeit… (weiter)

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  • smiletolerantly@awful.systems
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    2 days ago

    Hab neulich auf der orangenen Seite (ja war ein Fehler drauf zu gehen) mit Faszination und Bestürzung mitgelesen, wie jemand ernsthaft vorgeschlagen hat, man könnte ja auch einfach die GPUs Wasserkühlen, den entstehenden Dampf nutzen, um eine Turbine anzutreiben um dadurch das Problem der Abwärme zu lösen, und so nebenbei noch mehr Strom für die GPUs bekommen.

    Mein Bruder in Christus, ich weiß nicht wo ich da anfangen soll.

    • luciferofastora@feddit.org
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      1 day ago

      Naja, dann ist die Abwärme ja nicht mehr im Rechenzentrum.

      Erinnert mich doch stark an den Sketch mit dem Schiff, bei dem die Front abgefallen ist, dass sie dann “aus der Umwelt” geschleppt haben, damit es die Umwelt nicht mehr verschmutzt.