Flextape meme:

Text des Lecks: “Nicht-gegenderte Berufsbezeichnung bei Stellenausschreibungen”
Text des Verkäufers: “Deutsche Arbeitgebys”
Text der Lösung: “M|W|D”

  • cjk@discuss.tchncs.de
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    18 hours ago

    Ist vorgeschrieben. Anti-Diskriminierungs-Gesetzgebung. Du musst immer „m/w/d“ dranschreiben 🤷

      • cjk@discuss.tchncs.de
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        18 hours ago

        Streng genommen nein. Das Gesetz sagt eigentlich, dass keine Diskriminierung stattfinden darf. Um das sicherzustellen sagt dir jeder Anwalt „schreib m/w/d hin. Ja, auch wenn du kein Geschlecht explizit nennst.“ Zumindest so habe ich es bisher bei jeder Rechtsberatung gesagt bekommen.

    • Prunebutt@slrpnk.netOP
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      14 hours ago

      Man k_nnte halt auch eine entgenderte Job-Beschreibung schreiben. So wirkt das halt genau so, wie es vermutlich ist: “Wir würden gerne einfhch nur die männliche Form schreiben, wollen aber kein Bußgeld kassieren.”

      • jenesaisquoi@feddit.org
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        1 hour ago

        Ich verstehe, dass man das so interpretieren könnte, aber ich denke da liest du zu viel hinein. Die meisten Leute machen sich nicht so viele Gedanken und verwenden einfach die meistverbreitete Form.

        • Prunebutt@slrpnk.netOP
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          1 hour ago

          Ich hab da auqh nicht allzu tief nachgedacht. Ist mMn ein Zeichen einer Gesellschaft, die noch nicht ganz mit Gender klarkommt und noch etwas strauchelt.

  • glasratz@feddit.org
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    13 hours ago

    Besser man ist vorsichtig. Bei meinem alten Arbeitgeber hat sich jemand erfolgreich ein Sümmchen eingeklagt, weil in der Anzeige vergessen wurde, dass Menschen mit Behinderung bei gleicher Eignung bevorzugt werden. Bei einer Stelle, die für Menschen mit Behinderung ausgelegt war.

  • realitaetsverlust@piefed.zip
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    17 hours ago

    Das ganze ist ne gesetzliche Vorgabe. Da hat ein Arbeitgeber tatsächlich keine Auswahl, das wegzulassen. Es geht da meines Wissens speziell um Anti-Diskriminierungsgesetze.

    Dass das ganze kompletter Bullshit ist, ist natürlich klar, aber Gesetz ist halt Gesetz.

    • Das Känguru@feddit.orgB
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      17 hours ago

      Arbeitgeber

      Eigentlich ist der sogenannte Arbeitgeber der Arbeitnehmer und der sogenannte Arbeitnehmer der Arbeitgeber.

    • Rhea@feddit.org
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      16 hours ago

      Sie könnten ja auch nicht das generische Maskulin verwenden und dann würde es auch nicht mehr so albern rüberkommen. Und je nach Auslegung könntest du dir das m/w/d dann ggf. sogar sparen.

      Und ob das wirklich kompletter Bullshit ist wage ich zu bezweifeln. Wenn da steht “Maurer” fühlen sich nicht-männliche Personen vermutlich weniger angesprochen als bei “Maurer (m/w/d)”. Zumindest kenne ich einige, denen es so geht.

      • realitaetsverlust@piefed.zip
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        1 hour ago

        Wenn da steht “Maurer” fühlen sich nicht-männliche Personen vermutlich weniger angesprochen als bei “Maurer (m/w/d)”. Zumindest kenne ich einige, denen es so geht.

        Joar, das ist ein Punkt, den ich schon öfter gehört habe. Empfinde ich persönlich aber für Unsinn, und das deckt sich auch mit der Meinung meines weiblichen Umfelds. Letztendlich ist im Deutschen die männliche Form halt das Generikum und da darf sich dann ruhig jeder angesprochen fühlen.

        Auf der anderen Seite tuts bei Gott auch niemandem weh, einfach M/W/D hinter die Berufsbezeichnung zu kippen, deswegen, joar. Scheiß drauf I guess?

        • Rhea@feddit.org
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          53 minutes ago

          Ja und in meinem weiblichen und diversen Umfeld deckt sich das. Wenn es irgendwem da draußen hilft ist es für mich kein Unsinn und da es mir nicht schadet warum drüber aufregen und es für Unsinn erklären?

          Und nur weil du sagst da darf sich dann ruhig jede/r angesprochen fühlen weils halt so sei muss es noch lange nicht die beste Lösung sein.

  • Edna (dey/sie)@feddit.org
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    18 hours ago

    Ist soweit ich weiß weil die wegen AGG uns nicht nehr ins Gesicht sagen dürfen, dass sie keine Frauen oder trans* oder inter Menschen wollen.